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Fahrradbremsen

Fahrradbremsen dienen dazu, die Fahrt mit dem Fahrrad zu verlangsamen oder zum Stillstand zu bringen. Fahrräder, die am Straßenverkehr teilnehmen, müssen zwingend über zwei voneinander unabhängige Bremsen verfügen, sonst darf das Fahrrad nicht im Straßenverkehr gefahren werden.

Man unterscheidet zwischen radial wirkenden Klotz- und Trommelbremsen und axial wirkenden Scheiben- und Felgenbremsen. Heute finden überwiegend axial wirkende Bremsen(Scheiben- und Felgenbremsen) Verwendung.

Einbau der Fahrradbremsen

Um die optimale Bremskraft zu erzielen, sollten qualitativ hochwertige Bremsen verbaut werden. Eine fachgerechte Montage und Einstellung der gesamten Bremsvorrichtung ist außerdem von entscheidender Bedeutung. Man sollte Fahrradbremsen nur dann einbauen, wenn man technisches Verständnis und handwerkliches Geschick hat, denn Fahrradbremsen sind sicherheitsrelevante Bauteile und ein fehlerhafter Einbau kann fatale Folgen haben. Besser ist es im Regelfall, eine gute Fachwerkstatt aufzusuchen und den Einbau von gut ausgebildetem Fachpersonal, zum Beispiel in unserer Werkstatt von Sport- und Radwelt Scherer vor Ort in Übach-Palenberg durchführen zu lassen. Wer sich den Einbau dennoch selbst zutraut, findet im Internet entsprechende Seiten zu diesem Thema.

Die richtige Bremstechnik

Die richtige Bremswirkung erzielt man, wenn man möglichst viel Gewicht auf das Hinterrad verlagert, in dem man den Oberkörper nach hinten bewegt. Falsche Bremstechnik kann zu schweren Stürzen führen. Die Vorderradbremse wird angepasst dosiert. Beide Bremsen sollen immer gleichzeitig betätigt werden. Bei langen Abfahrten kann es passieren, dass die Bremsen überhitzt werden. Um das zu verhindern, bremst man in kurzen Sequenzen, in dem man den Bremshebel kurz betätigt, los lässt und wieder betätigt. Mit dem eigenen Oberkörper kann man die Bremswirkung unterstützen, in dem man eine aufrechte Sitzposition einnimmt, so erhöht sich der Luftwiderstand zusätzlich.
Vorsicht ist beim Bremsen auf nasser Fahrbahn geboten, weil beim Bremsvorgang erst der Wasserfilm zwischen den sich berührenden Bremsbauteilen verdrängt werden muss.
Ein noch zu nennendes Problem kann das Fading sein. Es kann an langen steilen Bergabfahrten auftreten, vorzugsweise bei Trommelbremsen. Durch die entstehende Überhitzung der Bremsen lässt die Bremskraft aufgrund des geringeren Reibbeiwertes zwischen Bremstrommel und Bremsbacken nach. Bei Scheibenbremsen ist diese Gefahr etwas geringer, weil die Wärme effizienter abgeführt werden kann. Je kleiner allerdings die Bremsscheiben sind, desto höher auch hier die Gefahr der Überhitzung.

Welche Fahrradbremsen gibt es?

Felgenbremsen

Felgenbremsen sind am häufigsten verbaut, besonders bei Rennrädern. Es gibt Systeme mit einem Befestigungspunkt und zweiteilige Systeme mit zwei Befestigungspunkten. Das Gewicht der Felgenbremse ist sehr gering, was auch den Einsatz beim Rennrad erklärt. Die Wirkung der Bremse setzt an der Felgen, also weit außen, wodurch eine gute Hebelwirkung erzielt wird. Die Felgenbremse lässt sich sehr genau dosieren. Nachteilig ist der Verschleiß der Felge. Bei falscher Montage kann auch der Reifen in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei Nässe ist die Bremswirkung schlecht.

Scheibenbremsen

Die Scheibenbremse hat im Fahrradbereich noch eine relativ junge Geschichte. Scheibenbremsen finden besonders oft im Mountainbike-Bereich ihren Einsatz. Sie verfügen über eine hohe Bremsleistung und bieten auch bei Nässe eine bessere Bremsleistung. Weil die Scheibenbremse auf die Nabe und die Speichen wirkt, müssen diese Bauteile entsprechend stärker dimensioniert werden, jedoch kann die Felge hierbei etwas leichter ausfallen, weil sie nicht mehr verschlissen wird.

V-Brake

Die V-Brake bezeichnet eigentlich eine Cantileverbremse. Die Bremskraftverteilung an der Felge wirkt besser als bei der herkömmlichen Felgenbremse.

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